Mais-Zucchini-Suppe

Mexikanisch
Foto von Mais-Zucchini-Suppe
"Die Maya haben über die Jahrhunderte ein spezielles Landwirtschaftssystem entwickelt, das Milpa genannt wird. Neben Mais, Kürbis und Bohnen wachsen in diesem Ökosystem auch Chilis und Quelites (zarte Blattgemüse und Kräuter)" // Gabriella Castellanos

Zutaten (für 4 Personen)

Zubereitungszeit: 25 Minuten plus 8–10 Minuten Garzeit (ohne Brühe)

1 frischer Poblano-Chili (80 g), ersatzweise 1 ganzer Poblano-Chili aus der Dose
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
150 g Maiskörner aus der Dose oder TK-Mais, aufgetaut
500 g Zucchini
100 g Zucchiniblätter und -stiele (nach Belieben)
12 Zucchiniblüten, ersatzweise Spinat
2 frische Blätter Epazote oder 1 Msp. getrockneter Epazote (Mexikanischer Drüsengänsefuß), ersatzweise 2 Stängel Koriander
3 EL Pflanzenöl
1 l Hühnerbrühe (S. 90, alternativ Fertigprodukt) oder Gemüsebrühe
Salz 150 g Queso fresco, ersatzweise Feta bzw. Hirtenkäse

Poblano-Chili waschen, trocken tupfen und in einer Pfanne rundum rösten. Dann die Haut abziehen, entkernen, in Ringe schneiden und beiseitestellen. (Alternativ Chili aus der Dose in Ringe schneiden und abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Mais abgießen. Zucchini waschen, putzen und in 2–3 cm große Stücke schneiden. Falls verwendet, Zucchiniblätter und -stiele abspülen, von den Fasern an den Stielen befreien und klein schneiden. Von den Zucchiniblüten Stiele und Blütenstempel entfernen, die Blüten vorsichtig abspülen und abtropfen lassen. Epazote abspülen.

Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Mais, Zucchini, evtl. Zucchiniblätter und -stiele sowie Chiliringe hinzufügen, dann die Brühe zugießen und aufkochen. • Zucchiniblüten und Epazote hineingeben, mit Salz würzen und das Ganze 8–10 Minuten kochen, bis das Gemüse gar ist.

Den Queso fresco in 1 cm kleine Würfel schneiden. Die Suppe abschmecken, in Bowls füllen und mit den Käsewürfeln toppen.

VEGETARISCHE UND VEGANE VARIANTE

Für eine vegetarische Suppe Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe verwenden. Und wenn es vegan sein soll, zusätzlich den Queso fresco durch eine vegane Käsealternative ersetzen oder einfach weglassen.

Infos zum Kochbuch:

Die echte mexikanische Küche der Frida Kahlo

Frida Kahlo hat mit ihrem Wirken und ihrem Streben nach gesellschaftlicher Veränderung Generationen von Frauen weltweit beeinflusst und bewegt. Sie ist eine der am häufigsten veröffentlichten Künstlerinnen überhaupt. Neben der Malerei liebte sie die traditionelle mexikanische Küche und ausgedehnte Einkäufe auf dem Markt von Coyoacán. Mole, Tamales und Enchiladas zählten zu Ihren Lieblingsgerichten. Ihr berühmtes Mole-Poblano-Rezept, eine Schokoladen-Chili-Sauce, hängt heute im Frida-Kahlo-Museum in Mexico City.

Im Jahr 2010 wurde die authentische mexikanische Küche zum Weltkulturerbe erklärt. Sie zählt zu den vielfältigsten und aufregendsten Küchen der Welt, ein Titel, der neben den Fertigkeiten und dem kulinarischen Reichtum, die für die Zubereitung ihrer Gerichte erforderlich sind, auch kulturelle und soziale Werte wie Nachhaltigkeit umfasst. Die unverfälschten Rezepte, so wie Frida Kahlo sie geliebt hat, sind in deutscher Sprache bisher wenig beschrieben. Sie sind oft etwas zeitintensiver und zutatenreicher als die „europäisierten“ mexikanischen Rezepte, die hierzulande eher üblich sind, belohnen aber durch intensive Geschmackserlebnisse und Aromen.

Die renommierte Köchin Gabriela Castellanos wuchs in einer Region Mexikos auf, die auch Frida Kahlo stark prägte, ist heute Küchenchefin ihres mexikanischen Restaurants in der Schweiz und hat sich auf die Spuren der Rezepte Frida Kahlos gemacht. Es gelingt ihr, die Originalrezepte und -zubereitungen unverfälscht zu bewahren, aber auch Alternativen aufzuzeigen, wenn Zutaten oder traditionelle Küchenutensilien gerade nicht verfügbar sind.

Rezept aus dem Buch:
Zu Gast bei Frida Kahlo - von Gabriela Castellanos
Cover vom Kochbuch "Zu Gast bei Frida Kahlo" - von Gabriela Castellanos
Verlag:
Becker Joest Volk Verlag
Foodfoto:
Hubertus Schüler

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